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Tagesausgabe

Steuer-Lücke: 128 Milliarden Euro und die Gefahr durch Banden

Eine Steuerlücke von 128 Milliarden Euro zeigt, wie kriminelle Banden die Staatskassen der EU systematisch angreifen. Diese Situation erfordert dringende Maßnahmen.

Jonas Richter··1 Min. Lesezeit

In der EU klafft eine Steuerlücke von 128 Milliarden Euro, die zunehmend durch kriminelle Banden ausgenutzt wird. Diese Organisationen haben sich spezialisiert auf Steuerbetrug und sind in der Lage, komplexe Systeme zur Geldwäsche und Betrug zu etablieren, die die Staatskassen erheblich belasten. Die Dimension dieses Problems erfordert dringende politische Maßnahmen sowie internationale Zusammenarbeit, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen.

Die kriminellen Strukturen operieren nicht nur in einem Land, sondern nutzen die Schwächen des gesamten europäischen Steuersystems aus. Oft sind sie in der Lage, mit rechtlichen Schlupflöchern zu spielen und die Vorschriften der verschiedenen Staaten gegeneinander auszuspielen. Diese Praxis führt zu einem massiven Einnahmeausfall für die EU-Staaten, der in der Zukunft möglicherweise noch erheblich zunehmen könnte, wenn keine effektiven Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Der Handlungsbedarf ist also nicht nur notwendig, sondern drängt sich förmlich auf.